Herzlich Willkommen auf der Homepage der Bürgermusikkapelle Ehrwald
Ehrwald, das Dorf am Fuße der Zugspitze, zeichnet sich durch ein vielseitiges Tourismusangebot, mehreren Vereinen und einem atemberaubenden Panorama aus, aber was wäre die schönste Landschaftsidylle ohne der passenden Musik?
1808 wurde die Musikkapelle erstmals erwähnt, damals unter der Leitung von Josef Anton Hosp, untermalten sie die Fronleichnamsprozession in Ehrwald.
Um die Jahrhundertwende spaltete sich die Musikkapelle Ehrwald aufgrund einer Meinungsverschiedenheit in zwei Parteien, die Buren und die Engländer, was auf den Kolonialkrieg in Südafrika zurückzuführen ist. 1903 wurde der Streit durch das gemeinsame Musizieren beigelegt und es wurde sich auf den bis heute gebräuchlichen Namen „Bürgemusikkapelle Ehrwald“ geeinigt.
Vom Alterümlichen bis zum Modernen spannt sich der musikalische Bogen der BMK Ehrwald, der durch harte Probenarbeit und kameradschaftliche Geselligkeit gefestigt wird.
Mit aktuellen 53 aktiven Musikanten, 4 Marketenderinnen und einem Fähnrich, ist die „Ehrwalder Musi“ nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der größten im Außerfern.
Beschwingte Rythmen und eingängige Melodien sind ein Grundsatz und Anliegen der Bürgermusikkapelle Ehrwald unter der Leitung von Alfred Lercher, der bei der Kapelle seit 2006 den Ton angibt.
Aufgeschlossenheit ist eine weitere Tugend der BMK Ehrwald, so wurden viele Ausflüge unternommen unter anderem in exotische Länder wie Brasilien oder die Türkei, wobei die größte Freude eines jeden Musikanten ein Auftritt im Heimatort ist, sei es das im Sommer wöchentlich stattfindende Platzkonzert, etwaige Frühschoppen mit ausgelassener Stimmung oder die besinnlichen Umrahmungen der Gottesdienste der Pfarrkirche Ehrwald.
Ein sehr großes Anliegen der Musi ist es die Ausbildung der zahlreichen Jungmusikanten zu unterstützen um die Tradition aufrecht zu erhalten.
Mit nun über 203 Jahren, blickt die Musikkapelle auf eine reiche und unvergessliche Vergangenheit, aber auch einer wunderbaren Zukunft entgegen.
Text: Lukas Schennach





